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Albertis Fensterblick

Das Fenster mit Aussicht wurde seit der Renaissance ein zentrales Bildmotiv in der Malerei und wird noch heute von den zeitgenössischen Architekten umgesetzt.

Kolophon: Kolophon Künstlerbuch, Unikat, Leporello / Hängeleporello, 22 Blätter, je 14,8 x 12,8 cm, hinterfangen mit Pergamentpapier, darauf farbige Zeichnungen (Aquarellstifte): Fensterausschnitte (bewegliche Tiroler Klappläden), Filzstift, Innsbruck 2018, handsigniert

Albertis Fensterblick - Fulpmes in Tirol

Leon Battista Alberti, ein Künstler und Architekt der italienischen Renaissance, postulierte 1435 in seinem Theorietraktat über die Malerei ( De pictura) die Metapher vom Bild als einem offenen Fenster ( fenestra aperta) zur Welt. Das Fenster mit Aussicht wurde seitdem ein zentrales Bildmotiv in der Malerei und wird noch heute von den zeitgenössischen Architekten umgesetzt.
Hier zitiert das Leporello die Fensterblicke und Aussichten auf die gemalten Umrahmungen des Tiroler Ortes Fulpmes. Der Betrachter wird aufgefordert tatsächlich die Fenster in den Buchseiten zu öffnen, um einen Blick nach „ draußen“ zu werfen.

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