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On Location - Vor Ort, 6. Zusammenspiel

Diesmal fällt der Blick auf Maintal, einem Ort an der "Hohen Straße", die die beiden Buchmesse-Städte Frankfurt und Leipzig seit langem verbindet. Nicht nur entlang der "Hohen Straße" kann in Muße gelesen werden, sondern auch in einem der schönen Gärten von Maintal, vielleicht aber auch am Ufer des nahen Mains, wo sich noch immer die Fische zahlreich tummeln.

Kolophon: Künstlerbuch mit Karin Goetz, Exklusivbindung, 4 Exemplare, 20 x 20 cm, Einband silberfarben, Einbandvorderseite: Keramik und Acryl, Einbandrückseite: 3 mm Buchbinderkarton und Acryl, umlaufendes rotes Band, 4 Textseiten, 4 Linolschnitte auf Hahnemühlebütten 350 g/m, 4 Seiten Spraytechnik mit Schablonen auf dorée Zeichenpapier 170g/m, individuell gestaltete Lesezeichen, Maintal 2014, handsigniert

Der Main mit seinen circa vier großen und dreißig kleinen Flussbögen, entspringt im Fichtelgebirge und schlängelt sich durch Mainfranken in Richtung Frankfurt, um dann bei Mainz in den Rhein zu münden.
Zwischen Hanau und Frankfurt weitet sich rechts und links des Ufers das für uns interessante Maintal aus.

Hier entstand 1974 eine neue Stadt, die aus vier Dorfgemeinden zusammengelegte Stadt „Maintal“.
Unser Buch, dass wir hier „Vorort“ gestalteten, beschäftigt sich mit dem Fluss, seinem Ufer und seinen Fischen.
Gefischt wird im Main seit vielen Jahren wieder, aber auch in den kleinen Seen der Umgebung.
Ein Teil dieser kleinen Seen sind noch alte Main-Arme, welche übrig geblieben sind bevor der Main in sein jetziges Flussbett gezwungen wurde.
Unser Buch entstand in einem Garten in Bischofsheim, einem Stadtteil von Maintal, ganz nahe am Fluss. Fische sind ein Motiv des Buches und da dieses Buch in einem Garten gemacht wurde, entschieden wir uns, als zweites Motiv, für Gartenstühle.
Diese Gartenstühle sind eine Verbindung zur „Hohen Straße“ oberhalb von Maintal, einem uralten Handelsweg zwischen der Messestadt Frankfurt und der Messestadt Leipzig.
Auf dieser alten Handelsstraße sind heute in regelmäßigen Abständen „Ruheplätze“ eingerichtet, um an den Handel mit Büchern und die Buchmessen zu erinnern, die zwischen diesen beiden Städten stattfanden und heute noch stattfinden.
Wer heute auf dieser beliebten Straße zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist und sich ein Buch eingesteckt hat, kann an vielen ruhigen Orten lesen und die nicht allzu weit entfernte Skyline von Frankfurt betrachten.

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