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Sonnen Werden Vergehen

Das Werden und das Vergehen der Sonnen in den Weiten des Universums, das Entstehen und das Sterben der Sterne im schier unendlichen Universum beschäftigt die Menschen seit jeher. Nur ein schwacher Abglanz der dabei notwendigen ungeheuren Hitze und der rasanten Drehbewegung beim Entstehen und Verlöschen der Himmelskörper kann die Technik der Enkaustik spiegeln.

Kolophon: 5 Unikatbücher in Variation, ca 26,3 x 18,2 cm, Querformat, in Stoffumschlag, Frankfurt 2010, handsigniert, je 6 Blätter mit Enkaustikmalerei (Arches Cold Pressed Grain 300 g) auf Schwarz (Mars Black Acrylic Winsor & Newton), je 6 Textblätter und Titelblatt im Handsatz, Folio schmal fett u. Folio-Grotesk schmal fett, auf Fabriano Bianco, 220g, Einband: Gelatin monoprint auf Baumwollmusselin, Individuelle Lesezeichen mit Enkaustikmalerei

Textzitate

„ Der Weg ist groß, der Himmel ist groß, die Erde ist groß und auch der Mensch ist groß. Dies sind die vier großen Kräfte des Universums, und der Mensch ist eine davon. Der Mensch folgt der Erde, die Erde folgt dem Himmel, der Himmel folgt dem Weg, der Weg folgt seiner eigenen Natur.“ (Lao-tse)

„ Siehe da, direkt im Zenit war plötzlich ein seltsam fremder Stern zu sehen - verwundert, verwirrt und wie benommen hielt ich inne.“ (Tycho Brahe)

„Wir träumen von Reisen durch das Weltall. Ist denn das Weltall nicht in uns? Die Tiefen unsers Geistes kennen wir nicht. Nach innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft.“ (Novalis)

„Die Sonne lehrt alle Lebewesen die Sehnsucht nach dem Licht. Doch es ist die Nacht, die uns alle zu den Sternen erhebt.“ (Khalil Gibran)

„Denn mit Göttern
Soll sich nicht messen
Irgendein Mensch.
Hebt er sich aufwärts
Und berührt
Mit dem Scheitel die Sterne,
Nirgends haften dann
Die unsichern Sohlen,
Und mit ihm spielen
Wolken und Winde.“ (Goethe)

„Ich sehe diese entsetzlichen Weiten des Weltalls, die mich einschließen, und ich finde mich an einem Winkel dieses gewaltigen Raums gefesselt, ohne dass ich weiß, warum ich an diesem Ort und nicht vielmehr an einen anderen gestellt bin und warum die kurze Frist, die mir zu leben gegeben ist; mir gerade zu diesem Zeitpunkt und nicht vielmehr zu einem anderen der ganzen Ewigkeit, die auf mich folgt, bestimmt ist.“ (Blaise Pascal)



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