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Keiner kann aus seiner Haut

Die alte Volksweisheit "Keiner kann aus seiner Haut" wird hier auf die Haut, die Schuppen, die Federn, den Panzer von Tieren angewandt und ihre "Haut" wie in einem Vergrößerungsglas aquarelliert.

Kolophon: 4 Unikatbücher in Variation, 19 x 28,5 cm, Querformat, Frankfurt 2008, handsigniert 10 Aquarelle auf Arches Cold Press Grain 300g, Titel und 8 Textzwischenblätter in der Form Konkreter Poesie, Pergamentpapier, Pergament auf Einband, Japanische Bindung, individuelle Lesezeichen in schwarz lackierter Kassette mit Federbesatz auf Deckel, ca 32,5 x 22 cm

„Keiner kann aus seiner Haut“ sagt der Volksmund. Hat er aus viel hundertjähriger Erfahrung heraus dies postuliert, so ist diese Volksweisheit aktueller denn je als Fragestellung der verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen. Besitzt der Mensch so etwas wie Willensfreiheit, Freiheit der Entscheidung, kann er wählen oder ist er den physikalischen, chemischen und elektrischen Aktivitäten, Reaktionen und Abläufen in seinem Gehirn, sowie den ererbten Dispositionen gemäß seiner DNA in seinem Erbgut unterworfen? Und wenn, in welchem Ausmaß bestünde diese Abhängigkeit? Doch die alten Fragen nach der Seele und dem Bewußtsein, nach Charakter und Persönlichkeit, nach Eigenverantwortlichkeit, Selbstbestimmung, Schicksal und Gestaltung bleiben vorläufig (?) noch unbeantwortet.



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